Russisch vs. Deutsch: Urlaub im Ausland! [Video]

Bis 2014 war Deutschland ein wichtiges Urlaubsland für Russen – Russland für Deutsch aber eher ein seltenes Ziel.

Seitdem ist einiges passiert – allerdings nur zum negativen hin. Im Allgemeinen fuhren Russen von Jahr zu Jahr weniger ins Ausland und im Speziellen ganz besonders nach Deutschland. Über die Ursachen haben wir ja schon berichtet. 2017 rechnet man erstmals wieder mit mehr russischen Auslandsurlaubern. Wird Deutschland als Ziel davon profitieren? Wir wagen eine Prognose anhand von repräsentativen Stimmungsbildern vor Ort – und Positiv klingt sie aus der Sicht Deutschlands als Urlaubsland nicht. Aber in einem ihrer beliebtesten Urlaubsziele könnten die Deutschen ganz unerwartet auf eine Menge Russen treffen, wo sie das noch gar nicht gewohnt sind. Ariana berichtet im Rahmen ihrer Reihe „Russisch vs. Deutsch“ zwischen Russland und Deutschland mit Challenges, Tests und aktuellen Berichten zwischen den beiden Ländern – Freitags bei russland.TV

Ukraine: Totale Russland-Abschottung [Video]

Als Gipfel einer wahren Abschottungskampagne der Euromaidan-Regierung in Kiews sickerte nun gestern die Information durch, auch den Personen-Zugverkehr nach Russland wolle man unterbrechen.

Mit Repressionen hatte man zuvor nicht gegeizt. Russische Soziale Netzwerke und Suchmachen wurden für Ukrainer gesperrt, russische TV-Sender sind nicht mehr empfangbar und der direkte Flugverkehr existiert schon lange nicht mehr. Als Standardbegründung dient die russische Unterstützung der Donbass-Rebellen – man trifft mit den Maßnahmen jedoch vor allem 1,6 Millionen ukrainische Gastarbeiter in Russland oder die russischsprachige Minderheit im Land, die häufig über russische Netzwerke Email-Accounts und ähnliches nutzt. Auch stellt sich die Frage nach der Vereinbarkeit solcher Maßnahmen mit den Zielen, unter denen der Euromaidan einst 2014 nach eigenem Bekunden angetreten ist. Aus Brüssel oder Berlin – ob Politik oder Presse – dringt derweil zum ukrainischen Abschottungs- und Repressionskurs nur Schweigen.

Karelien: Der Charme des Nordens

Karelien ist eine abgelegene und unberührte Landschaftsregion im Osten von Finnland und eine Republik im Norden Russlands. Obwohl Karelien zu den schönsten Reisezielen in Nordeuropa gehört, zählt das geteilte Land immer noch zu den unbekanntesten Orten in Europa. Doch wer einmal in Karelien Urlaub macht, den wird die Landschaftsregion mit ihren malerischen Seen, Flüssen und Wäldern völlig in ihren Bann ziehen.

Sehenswertes im Land der Seen

In Karelien befindet sich Europas größte Seenplatte. Insgesamt 60.000 Seen und 27.000 Flüsse sowie Europas größte Seen – der Onegassee und der Ladogasee – befinden sich in der wasserreichen Region. In den Nationalparks erlebt man eine Vielzahl an Wasserfällen und Stromschnellen und das gesamte Repertoire der karelischen Pflanzen- und Tierwelt. Der Kalevalski Nationalpark ist bekannt für seinen Artenreichtum und seine unberührten Waldgebiete. Hier kann man sich auf die Spuren der Braunbären, Wölfe und Luchse begeben. Ebenso sehenswert ist der Kiwatsch Nationalpark mit einer prächtigen Naturlandschaft. In der Landschaft entdeckt man tiefblaue Seen, über denen majestätische Felswände und grüne Nadelwälder thronen. Als Region Finnlands bezaubert Karelien auch mit seiner nordöstlichen Kultur. Auf der Insel Kishi im Onegasee findet man ein Freilichtmuseum mit wahren Schätzen der Baukunst: hölzerne Bauernhäuser und Kirchen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die dem UNESCO-Weltkulturerbe angehören. Eine weitere eindrucksvolle Sehenswürdigkeit liegt auf der Insel Walaam im Ladogasee. Hier lockt das Kloster Walaam mit einer legendenumwobenen Entstehungsgeschichte und prächtigen hellblauen Kuppeln.

Die Vielfalt Kareliens entdecken

Karelien bei einer Reise zu entdecken lohnt sich. Denn die unberührte Natur der Region hat ihren ganz eigenen Charme und ist von überwältigender Schönheit. Karelien ist ein Geheimtipp für jeden, der inmitten der vielseitigen Natur Erholung oder Abenteuer sucht. Bei einer Reise durch Karelien erkunden Sie auf verschiedenen Ausflügen die Highlights der Region. Lassen Sie sich überraschen von der Anmut der schillernden und üppigen Region mit ihren stillen Seen, menschenleeren Landschaften und Kulturschätzen. Mehr Informationen und tolle Angebote finden Sie auf der Seite des Reiseveranstalters König Tours.

Weitere Informationen zum Reiseziel Karelien >>>

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5 Tage Karelien

7 Tage Karelien

 

 

Flusskreuzfahrten in Russland – eine beliebte Reiseform

Kreuzfahrten werden immer beliebter und auch Flusskreuzfahrten in und durch Russland bieten den Reisenden sowohl Komfort als auch aufregende Impressionen. Denn landschaftlich ist Russland auch bei einer Erkundung auf dem Wasserweg mehr als reizvoll. Bei einer Flusskreuzfahrt durch Russland kann man als Tourist aufregende Landgänge durch die prachtvollen russischen Metropolen unternehmen und prunkvolle Paläste sowie Ausblicke auf die malerischen Flussufer Russlands genießen. Die modernen und komfortablen Kreuzfahrtschiffe sind mit geräumigen Kabinen, bordeigenen Restaurants, Bars, Pools, Saunen, Balkonen oder Sonnendecks ausgestattet. Egal für welches Reiseziel man sich entscheidet – auf den Flüssen und Seen Russlands gibt es viel zu sehen und zu entdecken.

Jeden Tag neue Traumziele entdecken

An Bord eines Kreuzfahrtschiffes können sich Urlauber entspannt zurücklehnen und auf dem Deck des Schiffes die tollen Naturlandschaften, geheimnisvolle Dörfer oder aufregende Metropolen an sich vorüber ziehen lassen, ohne dafür weite Wege zu Fuß zurücklegen zu müssen. Auch das eigene Reisegepäck muss nicht mühsam von Hotel zu Hotel geschleppt werden. Jeden Tag erreicht man neue aufregende Metropolen, Dörfer oder Landschaften, während das Kreuzfahrtschiff ein treuer Reisebegleiter ist. Natürlich stehen ausgiebige Ausflüge und Besichtigungen an Land auf dem Programm. Ein abwechslungsreiches und spannendes Tour-Programm ist bei Antritt der Reise schon für die Urlauber sorgsam zusammengestellt worden. Bei den attraktiven Tour-Programmen kommen sowohl Kulturinteressierte, Naturliebhaber, aber auch Großstadtfreunde voll auf Ihre Kosten. Zudem ist eine Kreuzfahrt die ideale Gelegenheit zum Kennenlernen neuer Menschen und Länder. Kurz gesagt: Eine Flusskreuzfahrt in Russland verbindet großartigen Komfort und Service mit Unterhaltung und spannenden Landausflügen in russischen Metropolen wie Moskau und Sankt Petersburg.

Russlands schönste Wasserwege

Flusskreuzfahrten durch Russland führen entlang faszinierender Landschaften und bedeutender Metropolen wie Moskau, St. Petersburg und Astrakhan. Sie lernen die Kultur und Geschichte der Städte näher kennen und sehen während des Landgangs bei Stadtrundfahrten die faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der pulsierenden Weltmetropolen. Zudem erleben Sie auf einer Flusskreuzfahrt die eindrucksvollsten Wasserwege im Land der Zaren. Hierzu zählt die Wolga – der längste Fluss Europas. An Bord sehen und bestaunen Sie die unendlichen Weiten Russlands und entdecken unberührte Orte, die Ihnen auf anderen Reisewegen verschlossen bleiben. Mehr Infos zum Thema Flusskreuzfahrten finden Sie übersichtlich zusammengestellt auf der Themenseite von König Tours.

Weitere Informationen über Fußkreuzfahrten hier >>>

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Flusskreuzfahrt Moskau – St.Petersburg

Flusskreuzfahrt St.Petersburg – Moskau

Flusskreuzfahrt Moskau – Astrakhan

Auch in Russland: „Auf alles vorbereitet“

Koffer gepackt, Bündel geschnürt und ab in den Urlaub. Halt – wir hätten noch einen Ratgeber für alle Lebenslagen des unerschrockenen Travellers. Keine Sorge, es handelt sich bei dem Buch, das wir Ihnen diesmal näher bringen möchten um kein alternatives Überlebenswerk, das einem verrät, welche Maden und Wurzeln wie am besten munden.

Wer viel auf Reisen ist und glaubt, er hätte jede Situation bereits erlebt und locker im Griff, wird sich jetzt sicherlich mit gerümpfter Nase fragen, was wir eigentlich noch von ihm wollen. Werfen Sie einfach einmal einen Blick in diese ‚Life Hacks für unterwegs‘. Wir gehen jede Wette ein, auch Ihnen noch ein respektvolles „Aha“ abzuringen. Für alle Unvoreingenommenen bietet das Buch mit dem vielversprechenden Titel „Auf alles vorbereitet“ praktische Tipps, die so gut wie jede Lage meistern lassen.

Was das jetzt mit Russland zu tun hat, fragen Sie? Glauben Sie uns, wo sonst als in Russland wäre man selbst in der „Zivilisation“ auf den alltäglichen Pragmatismus angewiesen. Mal klemmt dies, mal zwackt das – alles kein Problem, wenn man ein paar Kniffe verinnerlicht, die das Reisen leichter machen. Auf 160 kurzweilig zu lesenden Seiten erfährt der Traveller, welche nützlichen Begleiter, die keinen Platz wegnehmen aber nicht minder unverzichtbar sind, in seinem Reisegepäck auf keinen Fall fehlen sollten.

Handtuch, Haargummi, Gaffa-Tape – Sie werden staunen, was man mit derlei Utensilien alles anstellen kann, um sich den Trip in die Ferne um ein Vielfaches komfortabler zu machen. Insgesamt vereinen sich dreihundert unverzichtbare Tipps für alle Lebenslagen. Egal ob Sie nun zu Fuß, mit dem Auto oder per Flugzeug unterwegs sind. Wie lässt sich ein Smartphone für die Reise optimieren, wie findet man jederzeit den besten Platz in der Bahn? Dieser Begleiter hilft nicht nur so manches Desaster zu verhindern, sondern auch wesentlich gelassener zu bleiben.

Von der Planung bis zur Abreise bleiben so gut wie keine Fragen unbeantwortet. Darüber hinaus werden Sie sich bei der Lektüre des Ratgebers des Öfteren fragen, warum Sie eigentlich noch nie an diese Frage gedacht haben. Wer erwartet, das Buch sage einem an welche exklusiven Einkäufe man noch denken müsse, wird enttäuscht sein. So gut wie alles was man benötigt, findet sich in jedem Haushalt. Scheuen Sie sich deshalb nicht, schon einmal eine stinknormale Allzweckklammer zurechtzulegen. Sie werden staunen, wozu die Ihnen noch nütze sein kann.

In drei Kapiteln, von der Planung über die Abreise bis hin zum Aufenthalt wird jeweils untergliedert, auf was man achten sollte, damit man nicht in die Bredouille gerät. Die am Ende eines Kapitels aufgeführten ‚Specials‘ verraten jeweils „10 Gründe warum…“ Familienurlaub, Kurztrip oder Weltumrundung – egal was einen erwartet, mit diesen Tipps und Tricks ist man auf alles vorbereitet. Wir wünschen eine schöne Reise, möge sie Ihren Horizont erweitern.

DuMont Ratgeber: „Lifehacks für unterwegs: Wie ein Haargummi jede Reise rettet und 299 andere unentbehrliche Tipps & Kniffe“, Dumont Reiseverlag, 160 Seiten, 1. Auflage 2017, ISBN: 978-3770184804

Rentner fährt nach Petersburg – mit dem Trecker

Sie kennen das? Man steht vor der Entscheidung, wie man am besten in den Urlaub kommt. Fliegen, per Bahn oder doch mit dem eigenen Auto? Ein Rentner aus Niedersachsen hat diese Entscheidung auf die pragmatische Art gelöst – er fährt mit seinem Traktor.

Am Nordkap war er schon, der „Trecker-Willi“, wie man ihn liebevoll in seiner Heimat Lauenförde nennt. Das war vor zwei Jahren. Nun hat den umtriebigen Rentner erneut das Reisefieber gepackt: Diesmal soll es nach Russland gehen, nach St. Petersburg genauer gesagt. An sich stünde er mit seinem Vorhaben nicht alleine, wäre da nicht sein – sagen wir etwas ungewöhnliches – Fortbewegungsmittel. Winfried Langner, wie er eigentlich heißt, will nämlich mit seinem Trecker fahren.

Sein „Robert“, so hat er das Gefährt getauft, ist ein Deutz-Traktor vom Typ D15 und hat mittlerweile stolze 55 Jahre auf dem Buckel. Seit 1961 ist sein wackerer Begleiter schon im Einsatz, nun leistet er dem pensionierten Baumaschineningenieur seine treuen Dienste. „Ich habe alles auseinander genommen und die Verschleißteile ersetzt“, erklärte der 81-jährige Rentner der Nachrichtenagentur ‚dpa‘ die Vorbereitungen für seinen extravaganten „Roadtrip“. Angst, dass unterwegs etwas kaputt gehen könne, habe er demnach nicht, schließlich könne er ja alles selber reparieren, sagt er.

Im Schnitt 120 Kilometer am Tag hat er sich vorgenommen zu schaffen. Anders als bei seiner Fahrt ans Nordkap will der „Trecker-Willi“ diesmal ohne Begleitung unterwegs sein. „Alleine ist es mir doch lieber“, meint er. Ganz mutterseelenallein ist er ja nicht, einen kleinen Wohnanhänger zieht er hinter sich her. Nur zum Schlafen wie er betont. Zum Kochen und Geschirrspülen ist der Witwer und Vater von sechs Kindern dann doch zu faul. Deshalb will er so oft es geht zum Essen irgendwo entlang der Strecke einkehren. „Das Wichtigste ist, immer genug zum Trinken dabei zu haben“, weiß er aus seiner Erfahrung.

Mit „Robert“ auf große Fahrt

Sein „Robert“ ist soweit startklar, der Willi auch – am kommenden Samstag Punkt neun Uhr soll es losgehen. Visum und Landkarten sind bereits griffbereit verstaut. Zunächst soll sein Weg über Polen bis in die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad führen. Anschließend will er über Litauen, Lettland und Estland die russische Grenze ansteuern. Von da aus hat Langer sein Ziel St. Petersburg im Visier. Wie er sagt, habe ihn sein Sohn Wolfgang bei der Wahl der Route beraten und unterstützt. Die Höchstgeschwindigkeit des Treckers lässt mit 18 Stundenkilometer ohnehin keine allzu großen Spielräume bei der Auswahl der zu befahrenden Straßen zu.

6.000 Kilometer würden da insgesamt schon zusammenkommen, schätzt Winfried Langner. Rund viereinhalb Monate rechne der rüstige Rentner, wird er unterwegs sein. Über den Rückweg hat sich der „Trecker-Willi“ indes noch keine großen Gedanken gemacht. Er wolle ja erst einmal an der Newa ankommen. Eigentlich wollte er ja anschließend noch weiter nach Moskau tuckern. Das hat ihm allerdings seine älteste Tochter Sabine vermiest: „Seinen ursprünglichen Plan, über Moskau und die Ukraine zurückzukommen, habe ich meinem Vater ausgeredet“, sagt sie. „Da hätte ich zu viel Angst, dass ihm etwas passiert.“ Jetzt denke er daran, vielleicht über Skandinavien per Fähre wieder in die Heimat zurückzukehren.

Die Aufmerksamkeit in seiner Heimat im Landkreis Holzminden ist ihm aber jetzt bereits gewiss. Vier Tage sei er unlängst im Sauerland gewesen, sagt er, „da war vielleicht was los, wildfremde Menschen haben mich zu Kaffee und Kuchen eingeladen und ich musste so viele Autogramme geben.“ In Lauenförde selbst wird er, wie es sich für den bekanntesten Einwohner der dreitausend Menschen zählenden Ortschaft gehört, standesgemäß mit großem Bahnhof verabschiedet.

„Zu Ehren von ‚Trecker-Willi‘ wird ein Spielmannszug aufspielen“, soviel verrät der ehrenamtliche Bürgermeister Werner Tyrasa schon einmal. Auch eine Fahne des Ortes wolle man ihm mit auf den Weg geben, die Langner am Zielort hissen soll. „Ich bin nicht aufgeregt, aber ich freue mich schon sehr“. Kein Wunder bei all dem Trubel, der um den reiselustigen Senior gemacht wird. Station will er überall dort machen, wo es schön ist. Dass er auf seiner Reise kein Navigationsgerät braucht, erklärt sich da irgendwie von selbst: „Ich verlasse mich lieber auf meine Landkarten“, so der Routinier der alten Schule.

[mb/russland.NEWS]

Entdecken Sie die Schätze Tatarstans – Besuchen Sie Kasan

Während Moskau, St. Petersburg und Kaliningrad bei Russlandreisenden seit Jahrzehnten bereits sehr beliebt sind, gehört Tatarstan nach wie vor zu den touristisch wenig erschlossenen Regionen des Landes. Zu Unrecht, denn die etwa 800 km östlich von Moskau gelegene Republik Tatarstan bietet eine große Menge beeindruckender Kulturschätze, die Sie auf einer Reise – zum Beispiel nach Kasan – entdecken können.

Erliegen Sie dem Zauber Tatarstans in Kasan

Bei einer Reise nach Kasan lernen Sie eine der schönsten autonomen Republiken Russlands aus nächster Nähe kennen. Ihre Hauptstadt Kasan, die idyllisch am Wolga-Ufer liegt, zeichnet sich durch eine Schönheit aus, die ihresgleichen sucht. Kaum ein Land rühmt sich mit einer derart großen kulturellen und religiösen Vielfalt wie Tatarstan. Das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Kulturen spiegelt sich eindrucksvoll im Stadtbild der tatarischen Metropole wider. Hier reiht sich die im 16. Jahrhundert errichtete Mariä-Verkündungskathedrale an die zweitgrößte Moschee des Landes, die den Namen Kul-Scharif trägt. Mit den hellblauen Minaretten erinnert das 2005 fertiggestellte muslimische Gotteshaus unweigerlich an Impressionen aus 1001 Nacht.
Schräg gegenüber ragt der schiefe Sujumbike-Turm in die Höhe, um den sich sagenumwobene Erinnerungen an die letzte Zarin von Kasan Sujumbike ranken.

Die Weltreligionen einträchtig vereint

Der Kasaner Mikrorajon Staroje Araktschino beherbergt ein weiteres Symbol für die kulturelle und religiöse Vielschichtigkeit des Landes: den Tempel aller Religionen. Die Symbiose aller Gotteshäuser ist ein Meisterwerk des ortsansässigen Künstlers Eldar Chanow, der in den frühen 90ern mit dem Bau des architektonischen Ensembles begann. Insgesamt 16 kunterbunte, verschiedenförmige Kuppeln und Türme ragen in den Kasaner Himmel, deren Anblick nicht nur bei Touristen Erstaunen hervorrufen muss. Hier finden sich typische Baustil-Elemente aller Weltreligionen wieder. Auf den ersten Blick verschiedenen, im Glauben vereint. Mit Reisen nach Kasan und durch Tatarstan lernen Sie Russland von einer ganz neuen Seite kennen. Weitere Infos und passende Angebote finden Sie auf der Seite des Reiseveranstalters König Tours.

Weitere Infos über Kasan mit Video >>>

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Tatarstan auf dem Landweg – Bahnreise von Moskau nach Kasan >>>

5 Tage Tatarstan mit Kasan inkl.Flug + Hotel! >>>

Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn

Die Transsibirische Eisenbahn ist eine der längsten Bahnstrecken der Welt. Was viele nicht wissen, im Grunde führt die Transsibirische Eisenbahn nur durch Russland, ein Sonderzug ermöglicht jedoch die Weiterfahrt auf der Transmongolischen Eisenbahn. So können Sie von Russland durch die Mongolei bis nach China reisen.

Wissenswertes zur Transsibirischen Eisenbahn

Der Streckenausbau der Transsibirischen Eisenbahn begann im Jahre 1891. Nach 25 Jahren- im Jahre 1916 – wurde die Strecke dann fertiggestellt und ist seitdem eines der beliebtesten Reiseerlebnisse, die mit Russland zu tun haben. Die Transsibirische Eisenbahn, auch kurz „Transsib“ genannt, feierte im Jahr 2016 ihren 100. Geburtstag. Der mit 9.288 km weltweit längste Schienenstrang führt von Moskau, der russischen Hauptstadt im Westen des Landes, bis in den fernen Osten des Landes. Dort erreicht die Transsib dann die am pazifischen Ozean gelegene Hafenstadt Wladiwostock.

Von Moskau nach Peking

Bei einer Fahrt mit der Transsib von Moskau bis Peking werden Sie kurz hinter Ulan Ude auf die transmongolische Eisenbahnstrecke umgeleitet. In Russland ist die Transsibirische Eisenbahn für den internationalen Reiseverkehr von immenser Bedeutung. In den meisten Städten, die an der Transsibirischen Magistrale liegen, bildet die Transsib die zentrale Verkehrsachse, für Reisen durch das große Land. Weitere Infos und passende Angebote zu Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn finden Sie auf der Seite des Reiseveranstalters König Tours.

Infos:
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10 Tage Transsibirische Eisenbahnfahrt von Moskau nach Irkutsk >>>

9 Tage Transsibirische Eisenbahn – von Moskau nach Irkutsk >>>

Registrierungs-Regeln während der Fußball-Turniere drastisch verschärft

Ausländische Reisende müssen sich in mehreren russischen Städten in diesem und im nächsten Sommer flugs um ihre Registrierung kümmern: Wegen verschärfter Sicherheitsregeln bleibt dafür nur ein Tag Zeit – statt bisher sieben Arbeitstage.

Präsident Wladimir Putin hat einen Ukas unterzeichnet, der ein ganzes Paket an Sicherheitsmaßnahmen für die anstehenden Fußballturniere, den Mitte Juni beginnenden Confederation Cup und die Fußball-WM 2018 enthält. Neben der legalen Grundlage für die Errichtung von Sperr- und Kontrollzonen zu Lande, zu Wasser und in der Luft oder einem Demonstrationsverbot (bzw. die Übereignung der betreffenden Genehmigungshoheit von den Kommunen an den FSB) enthält das Dokument auch Passagen, die Individualreisende betreffen.

Meldepflicht für alle Reisenden an den Spielorten

Wer für einen vorübergehenden Aufenthalt nicht in einem Hotel absteigt (das üblicherweise die Registrierung für den Gast unbemerkt selbst erledigt), sondern privat, muss sich nach den neuen Vorschriften bedeutend schneller bei den Behörden registrieren als üblich: Russische Staatsbürger haben dafür drei Tage Zeit (statt bisher 90), Ausländer nur einen Tag nach dem Ankunftstag (statt bisher sieben Arbeitstage). Faktisch bedeutet dies, dass sich fast alle Individualreisenden auf Städtetour, egal ob Russen oder Ausländer, polizeilich melden müssen. Bislang waren die Fristen ja so lang, dass die meisten Aufenthalte kürzer waren.

Diese Verschärfung gilt dem Ukas zufolge nur an den Spielorten des Confederation Cups (St. Petersburg, Moskau, Sotschi und Kasan) bzw. den WM-Spielorten (neben den genannten Städten noch Jekaterinburg, Saransk, Samara, Sotschi, Rostow-am-Don, Kaliningrad, Nischni Nowgorod und Wolgograd) sowie befristet vom 1. Juni bis 12. Juli 2017 sowie vom 25. Mai bis 25. Juli 2018). Das strengere Melde-Regime gilt also auch deutlich vor und seltsamerweise auch nach den Turnieren: Der Confed Cup selbst findet zwischen dem 17. Juni und 2. Juli statt, die Weltmeisterschaft vom 14. Juni bis 15. Juli 2018.

Und wo machen Fremdenpolizisten Wochenenddienst?

Wie das ausgedehnte Express-Meldewesen in der Praxis ablaufen soll, geht aus dem Präsidenten-Ukas allerdings nicht hervor. Eine Registrierung innerhalb von 24 Stunden würde momentan schon allein an dem Umstand scheitern, dass die Dienststellen der Ausländerbehörde an den Wochenenden üblicherweise nicht arbeiten. Allerdings war es in der Vergangenheit auch bisher sinnvoller, nicht die ohnehin notorisch überlasteten Amtsstuben der Migrationskontrolleure aufzusuchen, sondern das nächstbeste Postamt: Dort konnte der russische Gastgeber die (wie in Russland üblich hochgradig formular- und kopienintensive) Anmeldung gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr nämlich auch erledigen. Allerdings hat auch nicht jedes Postamt am Wochenende geöffnet …

[ld/russland.NEWS]

Krim: Starker Urlauber-Rückgang [Video]

Eine Meldung, die fälschlicherweise 2015 durch den deutschsprachigen Blätterwald rauschte, ist aktuell Realität: Die Zahl der Urlauber auf der jetzt zu Russland gehörigen Halbinsel Krim geht in dieser Saison stark zurück.

Ein erster Indikator ist die erheblich gesunkene Auslastung der Inlandsflüge zur Krim am aktuellen Saisonbeginn. Die Russen, die 2015 und 2016 aus Solidarität oder Patriotismus auf der Halbinsel Urlaub machten, fliegen nun wieder verstärkt auch woanders hin, wie in die nun erstmals wieder verfügbare Türkei. Patriotismus alleine als Vermarktungskonzept zieht nicht und von manch willigem Urlauber wird auf der Krim auch das Preis-Leistungsverhältnis kritisiert – denn Krimreisen sind nicht billig, die meist aus der ukrainischen Zeit stammende Infrastuktur jedoch marode. Das ist bei anderen Lieblingszielen der Russen wie in Tschechien anders.